Butter bei die Fische!

OK, lasst uns konkret werden. Wenn du meine Blog-Artikel über die Grundlagen gelesen hast, weißt du jetzt, wie es prinzipiell funktionieren kann, finanziell frei zu werden. Hier zeige ich dir, dass das, was ich geschrieben habe, nicht nur graue Theorie ist. Ich stelle dir mein persönliches Investment-Portfolio vor, mit dem ich meine eigene finanzielle Freiheit erreicht habe.

Hier auf der Seite findest du die einzelnen Bausteine dieses Portfolios. Wenn du schon ganz gespannt darauf bist, will ich dich nicht länger mit einer großartigen Einführung aufhalten. Aber wenn du mehr zu meiner Motivation wissen willst, warum und was ich gemacht habe, dann kannst du hier…

Einer meiner Coaches, ich glaube es war T. Harv Eker, hat einmal gesagt: „Wenn dir ein Typ verspricht, dass er dich reich machen kann, dann lass dir von ihm seine Kontoauszüge zeigen. Nur wenn er dir beweisen kann, dass er selbst schon reich ist, dann weißt du, dass seine Methode schon einmal funktioniert hat.“

Ich habe mir schwer überlegt, genau das an dieser Stelle zu tun und euch hier ein paar Zahlen, Daten und Fakten zu den Assets zu präsentieren, von denen ich aktuell lebe. Die erste Frage, die mir als Leser einer solchen Seite dann in den Sinn käme, ist: woher weißt du, dass die Daten echt sind?

Einen großen Teil meines Vermögens halte ich in Bitcoin. Auch hier wäre es ein Leichtes, auf dieser Seite ein par Links zu meinen Crypto-Wallets einzustellen. Schließlich ist die Blockchain öffentlich im Internet einsehbar, und damit auch die „Kontoauszüge“. Gleiche Frage – und wegen der Pseudonymität von gängigen Kryptowährungen noch schwerer zu beweisen: woher weißt du als Leser, dass das wirklich meine Wallets sind?

Daher habe ich mich für eine andere Herangehensweise entschieden, die hoffentlich ähnlich überzeugend ist wie das Präsentieren von Kontoauszügen. Ich zeige dir hier das Prinzip, nach dem ich mein Geld verdiene. Zum Nachmachen. Für Jedermann. Und zwar kostenlos. Kein teurer Online-Kurs. Keine Werbung. Kein Affiliate-Marketing. Diese Seite wird nicht monetarisiert. Warum? Weil mir der Aufwand, die ganze Technik dafür aufzuziehen, zu viel Arbeit ist. Alleine die Tagesschwankungen im Bitcoin-Kurs lassen mein Netto-Vermögen um einen größeren Betrag schwanken als mein früheres Jahreseinkommen als gut verdienender Softwarearchitekt und Projektleiter. Warum sollte ich mich da noch mit ein paar Cents rumschlagen, die ich von potenziellen Werbepartnern bekommen könnte und mir dabei womöglich noch einen Großteil der Leserschaft vergraulen? Ich hoffe, das klingt jetzt insgesamt nicht angeberisch, aber es ist halt inzwischen einfach so: mein Geld vermehrt sich dank der Investments viel einfacher und schneller als wenn ich noch selbst Hand anlegen und arbeiten würde. Das ist ja schließlich das Ziel der finanziellen Freiheit. Und so kann ich mich voll und ganz darauf konzentrieren, was mir Spaß macht: Schreiben, mein Wissen weiter geben und eine Community von Gleichgesinnten aufbauen.

Aber zurück zum Prinzip, wie meine eigene finanzielle Freiheit funktioniert. Ich habe nichts anderes gemacht als das, was ich hinterher in den Grundlagen-Artikeln dieses Blogs aufgeschrieben habe:

  1. Ich habe mir das bewusste Ziel gesetzt, finanziell frei werden zu wollen.
  2. Ich bin mir meines Lebensstils bewusst geworden, indem ich meine Einnahmen und Ausgaben so lange mitgeschrieben habe, bis ich ein Gefühl dafür bekommen habe. Damit weiß ich wie viel ich verbrauche.
  3. Ich habe mir überlegt, wie viel Geld ich pro Jahr zur freien Verfügung brauche. Damit weiß ich wie viel ich haben möchte.
  4. Ich habe mir die Rendite möglicher Investments angeschaut und ausgerechnet, wie viel Kapital ich brauche, um mit dieser Rendite meinen Wunsch-Lebensstil finanzieren zu können.
  5. Ich habe angefangen zu sparen und das Ersparte in die entsprechenden Investments zu stecken. So lange bis sie gezündet haben. Das ging nicht ohne Rückschläge. Aber wer dran bleibt und nicht aufgibt, der wird früher oder später erfolgreich sein.

Das alles hast du vielleicht schon in meinen Blog-Artikeln gelesen. Die spannende Frage ist, welche konkreten Investments haben mich finanziell frei gemacht? Genau diese Bausteine will ich dir jetzt vorstellen.

Meine eigene finanzielle Freiheit gliedert sich insgesamt in…

Drei Bausteine

Trading-Depot

Das wohl wichtigste Standbein für mich. Es versorgt mich mit Liquidität. Das Geld wird in Aktien investiert und deren Kursgewinne und Dividenden sind verantwortlich für die Rendite und decken meine Lebenshaltungskosten. Dabei folge ich einem genauen Plan.

Anfangs hat mich der Spieltrieb an die Börse geführt. Natürlich wollte ich mit Aktien reich werden, aber ich hatte auch jede Menge Spaß daran, mir die Firmen anzuschauen, zu handeln und den einzelnen Aktien beim Wachsen zuzuschauen. Selbstverständlich sind sie nicht nur gewachsen. Ganz im Gegenteil. Aber einige Jahre später hatte ich mein Lehrgeld bezahlt und konnte besser abschätzen, was ich wann kaufen und verkaufen muss. Als ich also auf einem guten Weg war, dauerhafte Gewinne als Trader zu erwirtschaften, habe ich gemerkt, dass ich nicht bis an mein Lebensende Zeit vor Computermonitoren verbringen und auf bunte Charts starren möchte. Auch als Trader musste ich regelmäßig Zeit investieren um Geld zu verdienen. Also bin ich dazu übergegangen, die wichtigsten Regeln, nach denen ich handle, in einen Algorithmus zu gießen. Ein Computerprogramm, das für mich die ganze langweilige Routinearbeit macht. Das war ein paar Jahre Arbeit, aber sie hat sich gelohnt. Inzwischen funktioniert dieser Algorithmus so gut, dass ich damit im Durchschnitt eine Rendite von etwa 8-10% pro Jahr einfahre. Mit dieser Rendite und meiner aktuellen Sparquote konnte ich mir genau ausrechnen, wie viele Jahre ich noch brauchen würde, bis ich das manuelle Geldverdienen an den Nagel hängen kann.

Und dann kam Wikifolio. Ich weiß nicht genau, ob es die erste Plattform für Social Trading war. Es war jedenfalls die einzige, bei der man auch direkt in Aktien investieren konnte, und nicht nur in OptionsscheineCFDs oder andere „finanzielle Massenvernichtungswaffen“ – wie Warren Buffett die diversen Derivate bezeichnet. Wikifolio war für mich die perfekte Spielwiese um der Welt zu zeigen, was ich kann und meine Performance zu präsentieren – bis ich gemerkt habe, dass es auf dieser Plattform jede Menge andere Trader gibt, die noch viel besser sind als die paar hunderttausend Codezeilen, die ich mir in meiner Freizeit zusammen gestöpselt habe.

Zuerst dachte ich mir, was soll’s. Wenn ich mit meiner Rendite auf dieser Plattform gerade mal irgendwo im Mittelfeld mitschwimme, dann ist das besser als gar keinen Algorithmus zu haben, der mich zur finanziellen Freiheit führen wird. Aber dann traf es mich wie ein Schlag. Die Portfolios anderer Trader sind auch nur Charts, die man handeln kann, genauso wie Aktien – nur mit einiges besserer Performance! Also ließ ich meinen Algorithmus auf Wikifolio los und selektierte die besten der besten Wikifoliotrader. Diese erwirtschaften langfristig eine Rendite von 20% pro Jahr und mehr. Und daraus habe ich mir ein Dach-Wikifolio zusammengestellt, das mich dahin geführt hat, wo ich heute bin.

Im Prinzip hätte es den letzten Schritt gar nicht gebraucht. Ich wäre mit meinem Aktien-Depot auch zum Ziel gekommen. Aber so ging es ein gutes Stück schneller. Derzeit lasse ich beide Depots parallel laufen, habe aber den Großteil meines Geldes in das Dach-Wikifolio investiert, weil es nun mal klar die bessere Rendite abwirft. Wenn du einen Blick darauf werfen möchtest, findest du es hier:

Bitcoin

Anfangs war mein Investment in Bitcoin mehr Spekulation und „Spieltrieb“ als der IT-ler, der ich bin, als ein ernsthaftes Standbein einer finanziellen Freiheit. Aber inzwischen hat sich die allererste und nach wie vor führende Kryptowährung zu einem ernst zu nehmenden Asset entwickelt, das so schnell nicht mehr aus der Welt verschwinden wird. Zumindest glaube und hoffe ich das.

Hier bin ich im Wesentlichen Early Adopter. Ich habe mehr aus Neugier mit Bitcoin-Mining experimentiert, in einer Zeit, in der man das noch in der eigenen Garage machen konnte. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass auch das ein Business ist, mit allen Risiken und auch entsprechendem Zeitaufwand. Die Hauptarbeit wird zwar von Maschinen erledigt, aber man muss diese Maschinen kaufen, die nötige Software installieren, sie warten, austauschen wenn sie veralten, den Strom bezahlen, schauen dass sich die Sache rechnet usw. Man kann auch heute noch mit Mining ein Einkommen generieren, aber wirklich passiv ist es nicht.

Ich bin dann dazu übergegangen, direkt zu kaufen. Einfach eine Summe investieren, mit der ich mich wohl fühle, wenn sie weg sein sollte (gemäß der zweiten goldenen Regel der Geldanlage). Ab dann habe ich gehalten. Durch alle Krisen und Blasen hindurch. Und solange sich fundamental nichts ändert, werde ich das weiter tun. Bitcoin hat massives Potenzial, irgendwann zu einer Währung zu werden, die ähnlich wichtig sein könnte wie der Euro oder der Dollar. Wenn das so kommt, wird der Preis eines Bitcoin noch einiges höher sein als heute. Wenn nicht, dann nicht. Von daher war die Investition in Bitcoin damals für mich so etwas wie ein Lotterielos mit ungewöhnlich hohen Gewinnchancen. Wenn sie wieder verschwinden, ist mein Einsatz weg und ich muss mich nach anderen Investments umschauen. Wenn nicht, dann werde ich reich. Und bisher sieht alles nach letzterem aus.

Tatsächlich hat sich Bitcoin über die Zeit hinweg zu meinem aktuell größten Standbein entwickelt. Hier und da habe ich auch einige wenige davon verkauft um in andere Investments umzuschichten oder mir auch mal was schönes zu leisten. Aber den Hauptteil werde ich weiter halten, einfach weil ich glaube, dass nach wie vor noch jede Menge Potenzial in dieser Kryptowährung steckt. Es kann gut sein, dass wir sie eines fernen Tages als weltweites Zahlungsmittel benutzen werden.

Die eigene Firma

Der Wunsch, ein Startup zu gründen, ist entstanden, als ich schon ein paar Jahre selbstständig war. Die Auftragslage war gut und der Stundensatz auch – aber ich habe gemerkt, dass auch die Selbstständigkeit ein Zeit-gegen-Geld-Tausch ist. Ähnlich wie das Arbeiten als Angestellter. Mit mehr Geld und auch mehr Freiheit. Aber ich bin nach wie vor der Motor. Wenn ich selbst aufhöre, zu arbeiten, dann versiegt auch der Geldstrom. Ich wollte auf die nächste Stufe und mir einen Motor bauen, der unabhängig von mir Geld abwirft. Das klassische passive Einkommen.

Ein Buch, das mich in Richtung Firmengründung gelenkt hat, war „Die 4-Stunden Woche“ von Tim Ferriss. In seinem Buch beschreibt Tim, wie er sich aus seiner eigenen Firma loseisen konnte. Er war gefangen in einem Glaubenssatz, dass der Laden ohne ihn nicht laufen würde und hat sich dementsprechend gezwungen gefühlt, immer mehr und mehr in der Firma tun zu müssen. Er hat es geschafft, durch Ändern seiner Glaubenssätze, Abgeben von Verantwortung an seine Mitarbeiter und Einführen neuer Management-Methoden, sich Stück für Stück aus dieser Firma zurück zu ziehen, bis er nur noch vier Stunden pro Woche aufgebracht hat, um den Laden zu schmeißen.

Für mich klang das toll. Das wollte ich auch. Allerdings hatte ich keine gut laufende Firma, von der ich mich loseisen konnte um fortan nur noch von den Gewinnen zu leben. Also habe ich mich entschlossen, eine solche Firma zu gründen und habe mir Partner dafür gesucht. Die wollte ich, weil ich mir so ein großes Unterfangen damals alleine noch nicht zugetraut habe. Und das hat sich im Nachhinein immer wieder als gute Entscheidung heraus gestellt. Vier Augen (oder sechs wie in unserem Fall) sehen mehr als zwei. Und es gab etliche fruchtbare Diskussionen, deren Ergebnisse weitaus besser waren als wenn ich alle Entscheidungen alleine getroffen hätte.

Inzwischen bin ich aus dieser Firma tatsächlich ausgestiegen – und das obwohl sie noch keine Gewinne abwirft, von denen man leben könnte. Das hat verschiedene Gründe. Es würde zu weit führen, die hier alle auszuführen. Der für diesen Blog wohl relevanteste Grund: die anderen Standbeine, vor allem die Bitcoins, hatten sich mit der Zeit so gut entwickelt, dass ich mein Gehalt als Geschäftsführer nicht mehr zum Decken des Lebensunterhalts gebraucht habe.

War damit die Gründung letztlich unnötig? Ich glaube nicht. Drei Standbeine sind besser als zwei (auch wenn es jedem selbst überlassen bleibt, mit wie vielen Standbeinen er sich wohl fühlt) und ich habe in der Zeit unglaublich viel gelernt über Wirtschaft im allgemeinen, über Grenzen, die durch den Staat oder durch Gesetze gezogen werden (Stichwort: Finanzamt) und das Investieren, Halten und Verwalten von Geld. Insgesamt weiß ich heute besser, wie die Welt funktioniert, auch jenseits eines Arbeitsvertrags. Und dieses Wissen hilft mir, gute Entscheidungen zu treffen, wenn es darum geht, was ich mit meinem Geld mache, wo ich es aufbewahre, wie ich es transferiere, wem ich es anvertraue usw.

Und wer weiß, vielleicht legt die jetzige Geschäftsführung in ein paar Jahren genau den Milliarden-Exit hin, den wir uns bei der Gründung erträumt haben. Meine Anteile werde ich so schnell nicht aus der Hand geben.

Fazit

So, jetzt weißt du, wie es gehen kann, finanziell frei zu sein, und was in meinem Fall funktioniert hat. Manchmal wird mir die Frage gestellt, ob ich alles noch einmal genauso machen würde, wenn ich die Möglichkeit hätte, mit meinem jetzigen Wissen nochmal von Vorne anzufangen. Mit Sicherheit nicht. Wenn ich vor 20 Jahren das Wissen und die Erfahrung gehabt hätte, das ich heute hätte, würde ich mich wahrscheinlich voll auf die Börse konzentrieren und darauf, andere erfolgreiche Trader für mich arbeiten zu lassen – so wie in meinem Wikifolio. Das hat sich mit Abstand als die Methode mit dem besten Verhältnis von Zeitaufwand zu Ertrag und Risiko herausgestellt.

Wahrscheinlich würde ich mir auch jede Menge Bitcoins kaufen und ihnen beim Wachsen zusehen. Aber auch wenn diese Kryptowährung mit Abstand das renditestärkste Investment ist, das ich je gesehen habe – mit Bitcoins alleine würde ich mich auf Dauer nicht wohl fühlen. Bei allem Potenzial, das in ihnen steckt, das Risiko für dieses Asset ist klar höher als mit einer gut funktionierenden Trading-Strategie an der Börse. Die Börse gibt es seit mehreren hundert Jahren und es gab schon immer Firmen, die überdurchschnittlich gut gewachsen sind und an derem Wachstum man mittels Aktien partizipieren kann. Und wer es schafft, diese Firmen zu finden, sich rechtzeitig einzukaufen und auch wieder mit ausreichend Gewinn auszusteigen, der wird nicht nur langfristig die Märkte schlagen – er besitzt auch den perfekten Motor, der das Geld für die eigene finanzielle Freiheit produziert.

FAQ

So weit, so gut. Gibt es noch Fragen zum Portfolio?

Das ist eine gute Frage. Ich denke, das hängt davon ab, mit welcher Zahl du dich wohl fühlst. Der eine ist schon mit einer Geldquelle zufrieden. Der andere hat einfach nur Spaß daran, eine zweite, dritte, vierte aufzubauen nachdem die erste steht. Und der nächste fühlt sich erst dann wohl, wenn er ein Backup hat, das ihn versorgt, sollte mal ein anderes Investment ausfallen. Fakt ist, dass eine Einnahmequelle jederzeit ausfallen kann (aber nicht muss). Theoretisch steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Totalausfall mit der Zeit, mit der das Investment schon läuft. Da kann es nicht schaden, ein zweites oder drittes Standbein aufzubauen. Alleine schon um nicht alle Eier in einem Korb liegen zu haben.

Auf der anderen Seite fängt man mit jedem weiteren Standbein mehr oder weniger von Vorne an. Muss also neu lernen, wie alles funktioniert und zusehen, woher die Motivation kommt, um bis zum Erreichen des Ziels durchzuhalten. Das zweite oder dritte Standbein aufzubauen geht sicher schneller als das erste weil man gewisse Erfahrungen und Fehler schon hinter sich hat. Aber es wird selbst dann sicherlich nicht von heute auf Morgen gehen.

Du siehst schon, die Frage ist nicht so einfach pauschal zu beantworten. Mehrere Standbeine sind stabiler als nur eines. Das ist klar. Mit zwei oder drei mögen sich die meisten Leute ausreichend wohl fühlen. Aber letztendlich muss das jeder für sich selbst herausfinden.

Die Frage beantwortet sich am besten mit einer kleinen Geschichte:

Mitte des letzten Jahrhunderts wurden die ersten zivilen Düsenflugzeuge gebaut. Etliche davon sind nach relativ kurzer Zeit abgestürzt. Ingenieure haben festgestellt, dass sich um die Fenster herum lauter winzig kleine Haarrisse in der Außenhaut gebildet haben. Auf Dauer ist das Flugzeug daran zerbrochen. Die Fenster waren damals noch viereckig konstruiert, mit rechten Winkeln. So wie in Häusern. Danach ist man dazu übergegangen, in Flugzeugen runde Fenster zu verbauen.

Auch beim Trading gibt es solche Haarrisse. Man nennt sie menschliche Emotionen. Wenn sie nicht unter Kontrolle gebracht werden, stürzt auf Dauer die Performance ab. Ich behaupte, jeder erfolgreiche Trader  hat gelernt, seine Emotionen unter Kontrolle zu bringen. Tut er das nicht, wird er nicht erfolgreich. Jedes gute Anfängerbuch über Trading widmet etwa ein Drittel seines Umfangs diesem Thema.

Ein Algorithmus hat keine Emotionen. Er tut, wozu er programmiert wurde. Wenn die Programmierung stimmt, ist er erfolgreich und die Performance stürzt nicht ab. So wie bei den runden Fenstern im Flugzeug.

Wikifolio ist eine Plattform für Social Trading. Hier können Trader ihre Strategien in Musterdepots ausprobieren, Follower sammeln und sogar Zertifikate emittieren lassen, mit denen andere an ihrer Performance teilhaben können. Der Trader kann dabei auch verdienen, aber nur wenn er selbst Gewinne macht. Die besten Voraussetzungen für eine Win-Win-Situation zwischen Trader und Anleger.

Insgesamt ist Wikifolio die beste Plattform, die ich kenne, um die Strategie für mein Trading-Depot umzusetzen, vorzustellen und den Leuten zu zeigen, was möglich ist.

Wenn du mehr wissen willst, was ein Wikifolio genau ist, dann schau in die FAQ von Wikifolio. Dort findest du alle wichtigen Infos rund um die Plattform.

Du hast dir das Ganze hier auf der Seite also angeschaut und fragst dich jetzt: der Mensch hat eine Methode gefunden, andere Trader für sich arbeiten zu lassen und macht damit mehr als 20% pro Jahr Rendite. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat er über diese Plattform Wikifolio ein Zertifikat auflegen lassen, in das auch andere Geld investieren und an seiner Rendite teilhaben können. Das ist doch super. Warum zum Geier hängt er das nicht an die große Glocke? Da könnten sich so viele andere Leute für interessieren und mitmachen wollen.

Die kurze Antwort: das darf ich nicht. Die BaFin verbietet es mir. Ja, so sind die Gesetze in Deutschland… 🙄

Die lange Antwort: ich darf erwähnen, dass ich ein Musterdepot bei Wikifolio habe und auch darauf verlinken. Ich darf es vorstellen, darf die Rendite erwähnen und die Anlagestrategie erläutern. Ich darf auch generell das Geschäftsmodell von Wikifolio beschreiben, nämlich dass sich ein Trader dort für sein Musterdepot ein besichertes Zertifikat auflegen lassen kann, das seine Performance 1:1 nachbildet und dass jedermann dieses Zertifikat über ein ganz normales Depotkonto bei einer beliebigen Bank kaufen kann wie einen Fonds oder einen ETF.

Aber ich bin kein BaFin-zertifizierter Anlageberater (und will das auch nicht sein – viel zu viel Aufwand…) und darf daher insbesondere keine Angebote, Empfehlungen und auch keine Aufforderungen zum Kauf von Anlageprodukten aussprechen. Nicht einmal zu meinem eigenen Zertifikat. Auch dieser Artikel stellt kein solches Angebot und keine solche Aufforderung dar und ist ausschließlich zur Information gedacht. Meine gesamte Webseite leistet keine Anlageberatung und ersetzt diese auch nicht. Daher mach dir bitte selbst ein Bild, ob mein Wikifolio ein geeigneter Baustein für deine eigene finanzielle Freiheit sein kann. Es gelten – wie immer bei der Geldanlage – die beiden goldenen Grundregeln:

  1. Lege Niemals alle Eier in einen Korb – nicht einmal wenn du dir tatsächlich gerade überlegst, in mein Zertifikat zu investieren. Auch hier gibt es Risiken.
  2. Investiere nur Geld, das im schlimmsten Fall auch weg sein kann. Es darf nicht morgen oder übermorgen für dringende Dinge gebraucht werden.

Immer noch Fragen? Dann schreibe mir – und wenn die Frage gut genug ist, werde ich sie hier in die FAQ aufnehmen.